„Eigentlich will ich das.“
Und fast im selben Moment kommt:
Aber habe ich wirklich genug Zeit?
Ist das nicht zu viel Geld?
Bin ich überhaupt schon so weit?
Was, wenn ich merke, dass ich doch nicht gut darin bin?
Vielleicht sollte ich erst noch ein bisschen mehr Erfahrung sammeln.
Was, wenn jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist?
Vielleicht mache ich es einfach nächstes Jahr.
Ich finde es faszinierend, wie schnell wir aus einem ziemlich klaren inneren Impuls eine komplizierte Entscheidung machen können.
Da ist zuerst Neugier. Vorfreude. Vielleicht sogar dieses körperliche Gefühl von Weite: Das will ich.
Und dann übernimmt der Kopf.
Plötzlich gibt es 21 ziemlich vernünftige Gründe, warum aus diesem ersten Ja vielleicht doch ein Nein werden sollte.
Ich kenne das selbst sehr gut.
Und ich habe irgendwann verstanden, dass es sich lohnt, in solchen Momenten genauer hinzuschauen.
Denn nicht jedes Zögern bedeutet, dass etwas nicht richtig für uns ist.
Manchmal bedeutet es einfach, dass eine Entscheidung Bedeutung hat.
Unser Nervensystem liebt das Bekannte. Das Vorhersehbare. Das, von dem wir ungefähr wissen, was morgen passieren wird.
Und selbst wenn wir uns Veränderung wünschen, bedeutet eine echte Entscheidung fast immer auch, etwas von dieser Sicherheit aufzugeben.
Wir wissen nicht genau, was danach kommt.
Also macht unser System das, was es gut kann: Es versucht, uns zu schützen.
Wir analysieren. Wir suchen nach Risiken. Wir spielen Szenarien durch. Und wir finden sehr vernünftige Argumente dafür, lieber noch ein bisschen zu warten.
Das ist nichts, was wir wegmachen oder „wegregulieren“ müssen.
Und ich glaube auch nicht an die Idee:
„Wenn du Angst hast, musst du es erst recht tun.“
Manchmal ist ein Nein tatsächlich ein Nein.
Manchmal stimmt der Zeitpunkt nicht. Manchmal fehlen gerade die Ressourcen. Und manchmal fühlt sich etwas bei genauerem Hinspüren schlicht nicht richtig an.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem klaren Nein und einem Ja, das Angst macht.
Und ich glaube, genau dieser Unterschied ist spannend.
Wenn du gerade mit der Intesoma® Breathwork Ausbildung liebäugelst und gleichzeitig hundert Gründe findest, warum du es vielleicht doch nicht machen solltest, dann möchte ich dir deshalb ein paar andere Fragen mitgeben:
Wenn Geld, Zeit und die Meinung anderer für einen Moment keine Rolle spielen würden – würdest du es wollen?
Wenn du wüsstest, dass du es schaffen kannst – würdest du Ja sagen?
Wenn du dich gegen die Ausbildung entscheidest: Spürst du Erleichterung – oder eher Enttäuschung?
Fühlt sich dein Nein ruhig, klar und stimmig an – oder besteht es hauptsächlich aus Gedanken darüber, was alles schiefgehen könnte?
Und vielleicht die wichtigste Frage:
Was würdest du entscheiden, wenn du nicht darauf warten müsstest, dir zu 100 % sicher zu sein?
Denn vielleicht warten wir bei manchen Entscheidungen gar nicht auf den richtigen Zeitpunkt.
Vielleicht warten wir darauf, dass die Unsicherheit verschwindet.
Aber bei den Entscheidungen, die uns wirklich etwas bedeuten, passiert das oft nicht.
In 6 Tagen, am 21. September, schließen wir die Anmeldung für die diesjährige Intesoma® Breathwork Ausbildung.
Am 10. Oktober beginnt dann unsere gemeinsame Reise:
12 Monate, in denen du nicht einfach Atemtechniken lernst, sondern den Atem wirklich verstehen, dein Wissen verkörpern und Schritt für Schritt lernen wirst, andere Menschen sicher, individuell und professionell zu begleiten.
Wenn du schon länger um die Ausbildung kreist, möchte ich dich heute nicht dazu überreden, Ja zu sagen.
Ich möchte dich vielmehr dazu einladen, für einen Moment all die Argumente leiser werden zu lassen und herauszufinden:
Was ist eigentlich mein ehrliches Ja oder Nein?
Und wenn darunter ein Ja auftaucht, das einfach ein bisschen Angst macht:
Dann darf vielleicht auch das da sein.
Du musst nicht vollkommen sicher sein, um eine klare Entscheidung zu treffen.
Wenn du noch offene Fragen hast oder gemeinsam herausfinden möchtest, ob die Ausbildung wirklich zu dir und deiner aktuellen Lebenssituation passt, kannst du dir einen Kennenlern-Call mit Christine buchen.
Die Anmeldung ist noch bis zum 21. September geöffnet.